Fijuka: Bitte kaufen Sie diese EP JETZT!

Fijuka! Fi-Ju-Ka! Fiiii-Juuuu-Kaaaa! Oder noch deutlicher: FIJUKA!!!
Das deutsch/österreichische Duo hat sich laut Label „Popmusik der letzten und nächsten 30 Jahre von Kate Bush bis Lykke Li und DIY Kultur sowie Soundexperimente“ auf die Fahnen geschrieben. Gewagt, aber wer selbst im Röhnrad-Action-Video eine bessere Figur abgibt als alle Ostblockturnerinnen zusammen, dem trauen wir grundsätzlich alles zu. Die EP Behave (From Now On) ist der Vorbote des im Herbst folgenden Albums, auf das wir ungeduldig warten. Warum, fragt sich jetzt sicherlich der ein oder andere? Nun….

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„Ich bin auf diesen Schaaß ja auch total vorbereitet“ – A Life, A Song, A Cigarette – Ein Erfahrungsbericht

Sonntag, 17. März 2013. 11 Uhr, mitteleuropäische Ortszeit.
Der Winter ist immer noch da. Die Frisur saß nie schlechter. Wir verlassen das graue Etwas, das von den Insassen putzigerweise für eine Stadt gehalten wird, über einen noch trüberen Autobahnzubringer, der Schnee nervt, es ist zu hell. Das an der Windschutzscheibe befestigte iPhone spielt die Lieder der letzten Nacht und so streichelt Red September im selben Rhythmus das Trommelfell, wie der hämmernde Kopfschmerz das Stammhirn. Irgendwo in der Nähe der Porta Westfalica erfinden wir das Spiel „Schreibe eine Konzertreview in der möglichst viele sinnlose Wort-Assoziationsketten vorkommen, die später getaggt (Verschlagwortung, Bibliothekswesen, Preußische Instruktionen, Potsdam, Friedrich II, Schlacht von Königgrätz, etc.) werden können, um möglichst viele Menschen auf A Life, A Song, A Cigarette aufmerksam zu machen, obwohl diese auf der Suche nach etwas inhaltlich anderem waren (Serendipitäts-Prinzip, Viagra, Hugh Heffner, Playboy, Ostern, Eier, Oliver Kahn)“. Was war nur geschehen?!?!?

— RÜCKBLENDE

Donnerstag, 15. März 2013.
Die österreichische Band A Life, A Song, A Cigarette begibt sich nach exakt viel zu langer Zeit wieder auf Metropolentour durch Deutschland. Und was für namenhafte Städte da auf dem Plan stehen: Chemnitz, Haldern, Bielefeld – um nur die wichtigsten zu nennen! Als musikaffiner Mensch im Allgemeinen und Fan im Speziellen darf man da natürlich nicht fehlen.
Unser Weg führt über schneeverwehte, serpentinenartige Landstraßen und die Erkenntnis reift, dass die Strecke der Railley Paris – Dakar auch nicht viel schlimmer sein kann als die 80 Kilometer von Leipzig nach Chemnitz (Karl Marx, Kapitalismus, Euro-Krise, Griechenland, Ouzo, Paracetamol, Übelkeit, Kraftklub). Jedoch entschädigt allein das Aaltra für jegliche Strapazen. Kuscheliges Wohnzimmerfeeling trifft auf jene Behaglichkeit, welche nur von Raucherkneipen ausgestrahlt werden kann. Fummelatmosphäre at it’s very best. Hier sitzt man quasi mit auf der Bühne, die in etwa die Größe eines handelsüblichen Hamsterkäfigs hat.

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Fotostrecke: A Life, A Song, A Cigarette @ Falkendom // Bielefeld

Geht es um die fünf Österreicher von A Life, A Song, A Cigarette, sind wir ja durchaus missionarisch unterwegs. Diesmal führte uns der Weg nach Bielefeld. Zunächst bereichern wir die große, weite Welt des Internets mit ein paar Schnappschüssen. Der etwas andere Konzertbericht folgt.

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Plattencheck: Ian Fisher & The Present – Ian Fisher & The Present

Musik ist dann perfekt, wenn man an den Lyrics keine Silbe ändern möchte, dass Instrumentelle unendlich mehr hergibt als nur die Summe der einzelnen Teile und eine Stimme dich derart bearbeitet, dass am Ende im besten Fall nicht mehr von dir übrig bleibt, als ein seliges Lächeln. Ian Fisher macht solche Musik und veröffentlicht am 14. März (digital bereits am 01.März) zusammen mit Ryan Thomas Carpenter aka The Present ein meisterhaftes Album, welches nicht einfach nur gekauft und gehört, sondern vor allem verstanden werden sollte. 

© by Jarred Gastreich / Anna Kohlweis

© by Jarred Gastreich / Anna Kohlweis

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A Life A Song A Cigarette auf Tour und ein Heiland namens Tideland

Wie vermessen ist es wohl, den vermutlich bekanntesten Teil der Bibel neu auszulegen? Oder war das längst fällig? Ein Annäherungsversuch:

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von der Autorin ausging, dass alle Welt die Band A Life, A Song, A Cigarette so sehr schätzen würde, wie sie selbst. Und diese Wertschätzung war die allerwichtigste und entstand bereits zu der Zeit, da die Autorin noch in Colonia Claudia Ara Agrippinensium lebte und träumte: dass jedermann ginge, dass er sich von der Musik gefangen nehmen ließe, ein jeglicher in den Plattenladen seiner Stadt.

Tideland Cover

Tideland Cover

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Plattencheck: Bo Candy And His Broken Hearts – Bo Candy And His Broken Hearts

Freunde, man kennt sie – diese Momente, von denen man noch den Enkeln der Enkel der Enkel erzählen möchte. Und es gibt Alben, die sollten von der Nachwelt niemals vergessen werden. Was das mit Bo Candy And His Broken Hearts zu tun hat? Weiterlesen

Lieder, die die Welt bedeuten: A Life, A Song, A Cigarette – Tears

Kürzlich, sagen wir gestern, fiel mir beim – ich nenns mal Aufräumen – durch Zufall eine CD aus der Sammlung meiner musikalisch hochbegabten Cousine (Konsumentenseite) in die Hände. Weiterlesen