A Life A Song A Cigarette auf Tour und ein Heiland namens Tideland

Wie vermessen ist es wohl, den vermutlich bekanntesten Teil der Bibel neu auszulegen? Oder war das längst fällig? Ein Annäherungsversuch:

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von der Autorin ausging, dass alle Welt die Band A Life, A Song, A Cigarette so sehr schätzen würde, wie sie selbst. Und diese Wertschätzung war die allerwichtigste und entstand bereits zu der Zeit, da die Autorin noch in Colonia Claudia Ara Agrippinensium lebte und träumte: dass jedermann ginge, dass er sich von der Musik gefangen nehmen ließe, ein jeglicher in den Plattenladen seiner Stadt.

Tideland Cover

Tideland Cover

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Crowdfunding-Aktion: Wohnzimmer-Session mit der Band Choirs

Es wäre mir an dieser Stelle ein wahres Fest, mich über die Gottlosigkeit der Musikindustrie im Speziellen oder die Schlechtigkeit der Gesellschaft im Allgemeinen auszulassen. Doch das will in aller Ausführlichkeit Erstens niemand lesen und zum Zweiten ist es ohnehin jedem bekannt. Machen wir es also kurz: Die Welt ist ungerecht und für Musiker die sich in ihrem kleinen subkulturellen Raum abrackern, proben, EPs basteln, werben, facebooken, sich um gute Promoter und Plattenverträge mühen, wieder und wieder Konzerte geben ohne damit irgendetwas nennenswertes zu verdienen (außer Hochachtung), ja auch für die gilt der alte Helmut Schmidt Spruch: „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.“ Weiterlesen