Plattencheck: Lasse Matthiessen – Dead Man Waltz

Bittersüße Symphonien für Alltagsträumer:
Das putzige Dänemark, welches von jeher den Übergang Mitteleuropas zu Skandinavien bereitet, ist für so manches bekannt: die kleine Meerjungfrau, radfahrerfreundliche Urlaubsgebiete, wilde Karikaturenstreitereien, Lars von Trier und den legendären EM-Sieg 1992. Aber auch in Sachen Musik hat dieses kleine Land einiges zu bieten. Man denke zu aller erst an Aquas „Barbie Girl“ (na, Ohrwurm im Kopf?!), Volbeat, The Raveonettes, Trentemoeller, Laid Back (für die Älteren), Gitte Haennig (für die ganz Alten) oder die Tiger Tunes. Da fragt man sich doch schlagartig: wo bleiben die Singer- und Songwriter, wo doch gerade Dänemark ebenso viel Gitarre-und-Strand-Feeling zu bieten hat wie Hawaii, nur mit schlechterem Klima, was zumindest der Melancholie zuträglich sein sollte? Die Antwort auf diese Frage, man ahnt es bereits, wird kommende Woche im deutschsprachigen Raum veröffentlicht. Das Album nennt sich „Dead Man Waltz“, der Interpret Lasse Matthiessen. Weiterlesen

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Frische Beats aus Leipzig: Krahnstøver renovieren die Clubs

Dass ausgerechnet das vergleichsweise beschauliche Leipzig im Jahr 2010 in der berüchtigten New York Times Rangliste der „most important places to visit“ auf Platz 31 auftauchte, verdankt die Stadt nicht zuletzt seiner facettenreichen zeitgenössischen Kunst- und Musikszene. In den letzten zweiJahren „sei hier ein Teil der innovativsten House- und Techno-Musik entstanden“. Das Kulturzentrum und Konzerthaus Conne Island lädt regelmäßig die vielversprechendsten Newcomer ein, Ihr Schaffen dem interessierten Publikum zu präsentieren. Unter anderem suchte auch im letzten Jahr eine 20köpfige Jury 8 aus 73 Newcomer-Bands und ließ die vielseitige Auswahl im großen Finale vor gefülltem Saale oder besser Werk eher mit- als gegeneinander spielen. Die Finalisten bildeten einen bunten Blumenstrauß aus Reggae, Elektro, Rock & Pop. Den Publikumspreis sahnte die neunköpfige Reggae-Kombo „Lick Quarters“ ab. Wen wundert’s, Marley’s Erben bringen das Blut immer in Schwung. Weiterlesen