Die fünf Besten… Tourbuslieder (von Der Herr Polaris)

Als Musikfan stellt man sich das Leben auf Tour als großen, spannenden, stets lustigen Roadtrip vor. Zwischen Berlin und München, Leipzig und Bielefeld, Hamburg oder Stuttgart pendeln, ständig neue Menschen kennenlernen, die Herzen der Leute mit dem eigenen Liedgut erobern und nachts noch ein paar Hotelsuiten zertrümmern – Rock’n Roll Alltag!!! Das die Realität oftmals anders aussieht, kann man sich ja fast nicht vorstellen. Ist aber so. Da hilft auf langen Fahrten quer durchs Land natürlich nur eines: Musik!

Wir haben Bruno Polaris aka Der Herr Polaris, seines Zeichens Singer/Songwriter aus Augsburg, gefragt, welches seine fünf liebsten Tourbuslieder sind. Polaris gehört nicht erst seit seinem zuletzt veröffentlichten Album Drehen und Wenden zu unseren Favoriten in Sachen erstklassiger deutschsprachiger Poeten-Pop. Also haltet Augen und Ohren offen, der Mann begibt sich dieses Jahr noch des Öfteren auf Mini-Tourneen. Und auch wenn ihr jetzt denkt „Ich warte doch nicht bei eisigen Temperaturen sehnsüchtig auf den Frühling um nach einem Künstler Ausschau zu halten der das Wort Polar im Namen trägt“, so entgegne ich: er wird euch die Sonne herbeimusizieren (wir berichteten)! Allyehrenwort!

1. Nada Surf – High Speed Soul

2. The Cure – Jumping Someones Elses Train

3. Justin Vernon – Hazeltons

4. Blur – You are so great (Graham Coxon Solo Version Live)

5. Die Sterne – Was hat dich bloß so ruiniert

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„Hallo, liebe Lemonen“ oder Ein Doppelkonzerttag mit Benni und Bruno

Das nächste Lied heißt „Hallo, liebe D-ämonen“.
Ich betone das D, weil ich aus Bayrisch-Schwaben komme. Aus AugSCHburg. Die Leute verstehen oft
„Hallo, liebe Lemonen“
– Der Herr Polaris –

Die Autorin gilt als die Zuverlässigkeit in Person, wenn es um das Finden von Superlativen geht, möchte an dieser Stelle aber schon jetzt deutlich untermauern, dass es schwierig wird den Doppelkonzerttag mit Benni Benson und Der Herr Polaris in Worte zu fassen. Deshalb sollen Bilder heute ihre Sprache sein.

15 Uhr 30, mitteleuropäischer Ortszeit. Die Stadt Leipzig scheint jegliche Farben verloren zu haben, so schrecklich grau präsentiert sich das erste Febraurwochenende – noch.
Das Musikhaus Kietz wehrt sich im Inneren mit allem was die Farbpalette hergibt gegen aufkommende Tristesse. Der Flatscreen wirft bunte Bilder in den Raum, die ausrangierten Deko-Platten an der Decke blicken schützend auf die Besucher herab, das Vinyl in den Kisten lädt zum stöbern ein, der Kaffee schmeckt – so stellt man sich Oasen vor.
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Konzertbericht: Please don’t put your life in the hands of a rock ’n roll band: Texthänger, viel Privates und der häßlichste Keyboarder der Welt – Fotos Akustikset mit Tom und Deniz, 18.Dezember 2011, Leipzig

Die Konzerte der Band Fotos bieten von je her viel Überraschungspotenzial, was nicht zu Letzt einem oftmals sehr begeisterungsfähigen Publikum geschuldet ist. Dass die (fast schon) legendären Köln-Auftritte der vergangenen Jahre nun bei einem Akustikset in Leipzig (beinahe) getoppt wurden und man als verwöhnter Musikkonsument erneut hoch euphorisiert seinen Heimweg durch die vierte Adventnacht antritt, kam dann aber doch ein bisschen unerwartet. Weiterlesen