Plattencheck: Lasse Matthiessen – Dead Man Waltz

Bittersüße Symphonien für Alltagsträumer:
Das putzige Dänemark, welches von jeher den Übergang Mitteleuropas zu Skandinavien bereitet, ist für so manches bekannt: die kleine Meerjungfrau, radfahrerfreundliche Urlaubsgebiete, wilde Karikaturenstreitereien, Lars von Trier und den legendären EM-Sieg 1992. Aber auch in Sachen Musik hat dieses kleine Land einiges zu bieten. Man denke zu aller erst an Aquas „Barbie Girl“ (na, Ohrwurm im Kopf?!), Volbeat, The Raveonettes, Trentemoeller, Laid Back (für die Älteren), Gitte Haennig (für die ganz Alten) oder die Tiger Tunes. Da fragt man sich doch schlagartig: wo bleiben die Singer- und Songwriter, wo doch gerade Dänemark ebenso viel Gitarre-und-Strand-Feeling zu bieten hat wie Hawaii, nur mit schlechterem Klima, was zumindest der Melancholie zuträglich sein sollte? Die Antwort auf diese Frage, man ahnt es bereits, wird kommende Woche im deutschsprachigen Raum veröffentlicht. Das Album nennt sich „Dead Man Waltz“, der Interpret Lasse Matthiessen. Weiterlesen

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