Plattencheck: Kitty Solaris – We Stop The Dance

Kitty Solaris ist das personifizierte Ein-Frau-Imperium der Berliner Musik-Subkultur. Klingt hochgegriffen? Vielleicht. Doch als Labelchefin (Solaris Empire), Veranstalterin einer Konzertreihe im Schokoladen Mitte und musikschaffende Künstlerin, die in Eigenregie schon vor vielen Jahren aus der Not, die die Branche so mit sich bringt, eine selbstausbeuterische Tugend gemacht hat, muss sie sich mit dem Prädikat schmücken lassen. Mit We Stop The Dance, ihrem bereits vierten Album, verweigert sie sich nicht nur ihrer Singer-Songwriter lastigen Vergangenheit, sie holt zum Generalschlag aus und schafft etwas, dass man hierzulande nur selten findet: dunkelbunten, englischsprachigen Pop mit Haltung und dem nötigen Gespür für Ironie.

kitty

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Fijuka: Bitte kaufen Sie diese EP JETZT!

Fijuka! Fi-Ju-Ka! Fiiii-Juuuu-Kaaaa! Oder noch deutlicher: FIJUKA!!!
Das deutsch/österreichische Duo hat sich laut Label „Popmusik der letzten und nächsten 30 Jahre von Kate Bush bis Lykke Li und DIY Kultur sowie Soundexperimente“ auf die Fahnen geschrieben. Gewagt, aber wer selbst im Röhnrad-Action-Video eine bessere Figur abgibt als alle Ostblockturnerinnen zusammen, dem trauen wir grundsätzlich alles zu. Die EP Behave (From Now On) ist der Vorbote des im Herbst folgenden Albums, auf das wir ungeduldig warten. Warum, fragt sich jetzt sicherlich der ein oder andere? Nun….

SEA042

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Plattencheck… Carl Barât – Carl Barât

Ich habe The Libertines rauf und runtergehört und das erste Album der Dirty Pretty Things war lange Zeit eines meiner Lieblingsalben. Ich hab ihn schon ein wenig verehrt, den verrückten Mr. Barât, war sogar eine der Glücklichen, die das letzte Konzert der Band Live miterleben durften. Weiterlesen