Plattencheck: Petula – Don’t Forget Me, Petula! Don’t Forget Everything, Petula!

It’s all action, drama, beauty – it’s all well buried under layers’n’layers of microsound.

Petula, dass Ein-Mann-Band-Projekt um Sebastian Cleemann, veröffentlichte bereits im Januar ihr/sein zweites Album Don’t Forget Me, Petula! Don’t Forget Everything, Petula. Es legt Schicht für Schicht eine Eigeninterpretation des Zweifelns und Vergessens frei, die weder kitschig noch trostlos düster wirkt, aber charmant von Einem berichtet, der sich all den Facetten des Grübelns mit Hingabe widmet. Wir sind zwar etwas spät dran, aber es wäre im Sinne eines total trendigen Musikblogs absolut suizidal dieses Electronica-Folk-Meisterwerk nicht zu besprechen.

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Höllfield: Staub sollen Sie fressen und das mit Wonne

Die Autorin berichtet in kurzen, knappen Worten ihre übrig gebliebenen Festivaleindrücke. Die Reihenfolge der Bands ergibt sich strikt nach dem Zufallsprinzip. Auf geht’s:

 „Staub soll er fressen und mit Lust“, lässt Goethe seinen Mephisto in Fausts Himmelsprolog sagen. Ein in leicht abgewandelter Form durchaus treffliches Motto für das Highfield-Festival 2012. Flirrende Hitze. Schweiß. Vertrocknete Staublungen. Und jede Menge Nostalgie. Weiterlesen

Die fünf Besten… Tanzhits zur Huldigung des „Welttanztages“

Sicherlich wissen die meisten, dass das Tanzkomitee des Theaterinstituts der UNESCO im Jahre 1982 den Aktionstag „Internationaler Tag des Tanzens“ ins Leben gerufen hat. Also Pi mal Daumen, ganz grob, so vor ca. ziemlich exakt 30 Jahren. Junge, Junge – stolzes Alter. Um diesem Tag zu beweisen, dass die Generation Golf, die Spaßgesellschaft, kurz, die Jugend, sprich WIR auch heute noch genauso ordentlich das Tanzbein schwingen wie unsere Urahnen in den Achtzigern (teilweise sogar zu gleichem Liedgut), haben wir uns heute, ausnahmsweise und weil man kurz vor dem 1. Mai traditionell das Verlangen nach „dagegen-sein“ und „sich-auflehnen“ verspürt, eine völlig beliebige Anzahl an äußerst tanzbaren Hits aus den drei Jahrzehnten ausgesucht, um mal so richtig, so voll derbe abzuspacken. Oder um es mit den landesweiten Radiowellen zu sagen: Es folgen die Hits der 80er, 90er und das Beste von heute in, rein zufällig, zufälliger Reihenfolge. Weiterlesen

Frische Beats aus Leipzig: Krahnstøver renovieren die Clubs

Dass ausgerechnet das vergleichsweise beschauliche Leipzig im Jahr 2010 in der berüchtigten New York Times Rangliste der „most important places to visit“ auf Platz 31 auftauchte, verdankt die Stadt nicht zuletzt seiner facettenreichen zeitgenössischen Kunst- und Musikszene. In den letzten zweiJahren „sei hier ein Teil der innovativsten House- und Techno-Musik entstanden“. Das Kulturzentrum und Konzerthaus Conne Island lädt regelmäßig die vielversprechendsten Newcomer ein, Ihr Schaffen dem interessierten Publikum zu präsentieren. Unter anderem suchte auch im letzten Jahr eine 20köpfige Jury 8 aus 73 Newcomer-Bands und ließ die vielseitige Auswahl im großen Finale vor gefülltem Saale oder besser Werk eher mit- als gegeneinander spielen. Die Finalisten bildeten einen bunten Blumenstrauß aus Reggae, Elektro, Rock & Pop. Den Publikumspreis sahnte die neunköpfige Reggae-Kombo „Lick Quarters“ ab. Wen wundert’s, Marley’s Erben bringen das Blut immer in Schwung. Weiterlesen

Plattencheck: Vanda – On The Tip Of A Leaf (EP)

Beginnen wir diese Rezension heute mal mit einer total neuen und unangenehmen Wahrheit:

„The music business is a cruel and shallow money trench, a long plastic hallway where thieves and pimps run free, and good men die like dogs. There’s also a negative side.“
– Hunter S Thompson

Vom fressen und gefressen werden kann die folgende Band sicherlich einiges berichten. Knapp sieben Jahre dauert bereits die bewegte Geschichte der Gruppe Vanda, die – wenn ja wenn – diese Musikindustrie ein bisschen mehr Weitblick und Mut hätte, längst fernab von EP-Produktionen künstlerisch wirken könnte. Diverse „Mini-CD“ Releases und ein dritter Platz beim f6 Music Award (hinter den glattgebügelten Polarkreis 18) sowie folgende Lobhudelei des The Cure und Depeche Mode Produzenten Steve Lyon scheinen Plattenfirmen oder alternativen Radiostationen nicht zu reichen um sich mit den Dresdnern im größeren Stil auseinanderzusetzen: Weiterlesen

Konzertbericht: Record-Release-Party „Love Is Fiction“ Alex Amsterdam

Die Düsseldorfer Indie-Prominenz lädt ein und die Fans kommen natürlich gerne. Alex Amsterdam stellen das neue Album „Love Is Fiction“ in der Düsseldorfer Altstadt vor. Mit dabei: Sofia Stark und The Futurists…

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