Die LauschRausch Jahrescharts 2012

Das Musikjahr 2012 neigt sich dem Ende zu und wir LauschRauscher sind einmal mehr nostalgisch unterwegs (das können wir nämlich verdammt gut!) und verabschieden das vergangene Jahr wie immer mit einem kleinen, aber feinen und persönlichen Jahresrückblick. Und mit der vollen Zuversicht, dass wir uns, trotz viel Arbeit in anderen Bereichen, wieder mehr unserem Herzensblog widmen wollen. Denn auch in 2013 wird es genug hingehenswürdige Konzerte geben, so viele neue Platten, die besprochen werden möchten und einfach die pure Begeisterung und Liebe zur Musik und allem was dazu gehört! (Jella)

Lasst uns daher nicht lange drumherum reden – hier sind unsere Favoriten 2012:

Cox And The Riot / Moritz Krämer & We Invented Paris / The Alma Church Choir & SinA / Choirs

Cox And The Riot / Moritz Krämer & We Invented Paris / The Alma Church Choir & SinA / Choirs

Dirk:

Bestes Song-Zitat des Jahres:

Though the music has been fading

Though the cellos have gone home

The piano has been waiting

For some lonely man

To play a note“

Sean Rowe – Old Shoes

Besten fünf Alben:
Passenger – All The Little Lights
The Lumineers – The Lumineers
Alt-J – An Awesome Wave
Alabama Shakes – Boys & Girls
Sean Rowe – The Salesman And The Shark

Beste Band:
Alt-J

Beste Künstlerin/ Bester Künstler:
Sean Rowe

Bestes Konzert:
Bonaparte (Zakk / Düsseldorf)

Schlimmster Song:
Carly Rae Jepsen – Call Me Maybe

Fünf Besten Songs:
The Lumineers – I Ain’t Nobody’s Problem
Passenger – Life’s For The Living
Micachu – You Know
Jake Bugg – Lightning Bolt
Triggerfinger – I Will Follow Rivers (Lykke Li Cover)

Von welcher Band man im nächsten Jahr bitte mehr hören sollte:
The Royal Concept

Bestes Musikvideo:
Deichkind – Leider Geil

 

Jella:

Bestes Song-Zitat

„To draw a line under it
all the bitterness
means letting go
and forever forgetting it“
Apologies, I Have None – 60 Miles

Beste 5 Alben:
Mumford And Sons – Babel
The Gaslight Anthem – Handwritten
Of Monsters And Men – My Head Is An Animal
The Shins – Port Of Morrow
Apologies, I Have None – London

Beste Band:
Mumford & Sons

Beste Künstlerin/Künstler:
Kid Kopphausen

Bestes Konzert:
Ich kann mich nicht entscheiden. Ersteres war eine Herzensangelegenheit (wie beinahe jedes Jahr, wenn sie auf Tour gehen, Nr. 2 hat mich extremst geflasht und Nr. 3 war sofort größte Liebe…!)
1. Die Ärzte  (Lanxess Arena / Köln)
2. The Gaslight Anthem (E-Werk / Köln)
3. Town Of Saints & Ian Fisher  (Bürgerbahnhof Vohwinkel / Wuppertal)

Schlimmster Song:
Psy – Gangnam Style (wenn man es denn überhaupt „Musik“ nennen kann/möchte… :-))

Besten 5 Songs:
The Lumineers – Ho Hey
The Static Age – Wires
Hudson Taylor – Battles
The Shins – It’s Only Life
The Gaslight Anthem – „45“

Von welcher Band sollte man im nächsten Jahr mehr hören:
Apologies, I Have None & Lasse Matthiessen (!)

Bestes Musikvideo
The Shins – It’s Only Life

 

Ally:

Bestes Song-Zitat:

„Cause I love to feel love but I can’t stand the rejection,
I hide behind my jokes as a form of protection,
I thought I was close but under further inspection,
It seems I’ve been running in the wrong direction.“

Passenger – Wrong Direction

Besten fünf Alben:
Passenger – All The Little Lights
Me And My Drummer – The Hawk, The Beak, The Prey
Kid Kophausen – Kid Kophausen
Fink – Wheels Turn Beneath My Feet
Nowhere Train – Station

Beste Band:
Me And My Drummer

Beste Künstlerin / Bester Künstler:
Kat Frankie / Ian Fisher

Bestes Konzert:
Fink (Neues Schauspiel / Leipzig)

Schlimmster Song:
So ziemlich alles was Xavier Naidoo auch nur ansatzweise gestriffen hat.

Besten fünf Songs
Passenger – Wrong Direction
The Lumineers – Ain’t Nobody’s Problem
Kat Frankie – Please Don’t Give Me What I Want
Klangkarussell – Sonnentanz
Japandroids – The House That Heaven Built

Von welcher Band man im nächsten Jahr bitte mehr hören sollte:
Okta Logue (deren floydesk anmutendes Album „Ballads Of A Burden“ wirklich als Geheimtipp des Jahres gewertet werden darf/kann/muss)

Bestes Musikvideo:
The Lumineers – Ho Hey

Eine kurze mußevolle Nachbetrachtung sei an dieser Stelle noch gestattet. 2012 – ein hervorragender Jahrgang würden Weinfreunde frohlockend ausrufen und den köstlichen Saft durch die Kehle rasseln lassen. Widmen wir uns also dem tonalen Bukett der letzten zwölf Monate im Schnelldurchlauf. Folgende Künstler haben in diesem Jahr wahlweise beeindruckende Alben produziert oder uns live begeistert und sind somit quasi uneingeschränkt empfehlenswert und sollten für 2013 auf jeder Konzert-To-Go-Liste auftauchen:

Tame Impala, Rhye, Town of Saints, Purity Ring, Japandroids, Jake Bugg, Howler, Lower Dens, Lotus Plaza, Daughter, Tanlines, Grimes, Grizzly Bear, Hospitality, The Shins, Titus Andronicus, John K. Samson, Tiny Ruins, Django Django, Kat Frankie, We Invented Paris, Vintage Trouble, Lasse Matthiessen, A Life A Song A Cigarette, Nowhere Train, The Alma Church Choir, Lina Paul, Peter Piek, Herr Reynard, Halla Norðfjörð, Albrecht Schrader, Benni Benson, Moritz Krämer, French Films, Die Höchste Eisenbahn

Sehen wir von den üblichen Kollateralschäden wie Bruno Mars, Taylor Swift oder Xavier Naidoo ab, haben es unzählige Werke geschafft die Herzkranzgefäße zu weiten, den Tabakkonsum nach oben schnellen lassen und lange Autofahrten, Urlaube sowie Zwischenmenschliches legendär gemacht. Und auch wenn wir im „ernst des Lebens“ angekommen sind und den geliebten Studentenstatus zu Gunsten bezahlter Arbeit aufgeben mussten, können wir höchst zufrieden und glücklich von uns sagen: Auch 2012 durften wir nur durch diesen kleinen Blog Menschen kennenlernen, die den Alltag einmal mehr bereichert haben – durch bierseelige Gespräche, ergreifende Musik, heimelige Wohnzimmerkonzerte und das ein oder andere Gläschen von was auch immer. Was können wir drei also abschließend anderes tun als uns aufrichtig zu bedanken?! Rein gar nichts. Deshalb: Vielen, vielen Dank all jenen Herzensmenschen, die uns Verirrten und hochgradig Musikanhängigen das Leben so viel schöner machen. (Ally)

Ian Fisher / Choirs / We Invented Paris / Town Of Saints / Lasse Matthiessen

Ian Fisher / Choirs / We Invented Paris / Town Of Saints / Lasse Matthiessen

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