Jellas Jahrescharts

2011 – jetzt ist es fast vorbei und wie immer ist es irre schwer dieses Musikjahr in Worte zu fassen. Ich habe es trotzdem versucht, aber lest bitte selber…

Erstmal vorweg: Ich kann dem Musikjahr 2011 mehr Gutes als Schlechtes abgewinnen. Ich machte nähere Bekanntschaft mit Jónsi (den es, ja, schon länger solo gibt – ich weiss), den fantastischen Of Monsters And Men aus Island, Luke Leighfield, Sam Forrest, Rosi Golan, Bo Candy And His Broken Hearts und Jonathan Jeremiah und stellte fest, dass ich Thees Uhlmann und Dallas Green auch ohne Tomte und Alexisonfire sehr mag. Meine Begeisterung für Wakey!Wakey! und Adele wurde definitiv neu entfacht und es gab einen lauten Freudenschrei nachdem Die Ärzte ein neues Album sowie eine Tour für 2012 ankündigten (was wohl auch mein persönliches 2011er-Highlight war). Ganz zu schweigen von einigen tollen Konzerterlebnissen auf die ich auch in diesem Jahr zurückblicken kann.

Leider blieb aber auch die Feststellung, dass Liam Gallagher mit Beady Eye nicht an die großen Erfolge mit Oasis anknüpfen kann, Noel Gallagher vielleicht schon eher und es ab 2012 eine Musikwelt ohne Thrice, Thursday und Alexisonfire geben wird, was ich gerne lauthals bedauern möchte.

Zusammenfassend war 2011 ein schönes Musikjahr, natürlich mit kleinen Enttäuschungen. Aber so ist das eben und genauso muss es auch sein. Wie langweilig wäre es schliesslich, wenn man sich nicht auch beim Mitsummen von Radiosongs ertappen würde, die man aus Gründen der Peinlichkeit hier lieber nicht erwähnen möchte… Ach, was soll’s: Wie gern habe ich in 2011 Tim Bendzko’s „Wenn Worte meine Sprache wären“ zugehört – der Junge hat Erfolg verdient, Mann! 😉

Bestes Song-Zitat des Jahres

„Weil ich immer noch atme

Weil sich noch etwas regt in mir drin

Weil ich langsam und stetig an Boden gewinn

Bring mich irgendwo hin

Wo man Zeit überwindet

Wo die Trauer verschwindet für einen Moment

Und man endlich erkennt – Aufstehen und Weitergehen“

Mikroboy – Raus mit der schlechten Luft, rein mit der guten

Besten fünf Alben

  • Dropkick Murphys – Going Out In Style
  • Foo Fighters – Wasting Light
  • Blink 182 – Neighborhoods
  • Thees Uhlmann – Thees Uhlmann
  • The Rural Alberta Advantage – Departing

Beste Band

Wakey!Wakey!

Beste Künstlerin/Bester Künstler

Adele/Michael Grubbs (Wakey!Wakey!)

Bestes Konzert

A Day To Remember – Essigfabrik, Köln – 18.02.2011

Größter Reinfall

Beady Eye

Nervensäge des Jahres

Justin Bieber

Schlimmster Song

Jennifer Lopez – On The Floor

Besten fünf Songs

Von welcher Band man im nächsten Jahr bitte mehr hören sollte

Of Monsters And Men

Welche Band sich dringend auflösen sollte

Coldplay

Größte Überraschung

der Zusammenschluss aus vier großartigen Künstlern zu einer Band – „The Revival Tour“: Chuck Ragan (Ex-Hot Water Music), Brian Fallon (The Gaslight Anthem), Dan Andriano (Alkaline Trio) und Dave Hause (The Loved Ones)

Schlimmster musikalische Todesfall eines 27jährigen Stimmwunders

Ist jemand überraschenderweise gestorben? Ich glaube nicht…

Worüber man dieses Jahr sprechen musste, auch wenn es einen nicht im geringsten interessiert hat

Vermutlich alles was mit Justin Bieber zusammenhängt…

Modesünde

Colour-Blocking! (im Übrigen auch ein Kandidat zum Un-Wort!)

Völlig überschätzter Musikhype

leider leider der „Eurovision Song Contest“…

Wen wir mögen obwohl uns das sehr peinlich ist

Lady Gaga, Baby!

Bestes Musikvideo

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2 Gedanken zu „Jellas Jahrescharts

  1. du hast so Recht! Nervensäge Justin Bieber stimmt, genauso wie Monsters and Men, von denen ich auch gern mehr hören würde(hab auch schon 2 songs von ihnen gebloggt!). Die 5 Besten songs sind so hammer nice!!!! Dropkick Murphys hab ich auch schon gebloggt, die hams auch richtig drauf!!!!!
    LG
    xandi

  2. Kompliment für Eure schöne Seite im Allgemeinen und Deine Tipps im Besonderen. Auf „Of Monsters and Men“ freue ich mich jetzt schon – wäre doch gelacht, wenn sie 2012 nicht mal in Köln vorbeischauen würden.

    Für mich war 2011 ein sehr gutes Musik-Jahr, durfte ich doch dank „La Dispute“ und „Touché Amoré“ erfahren, dass sich der alte, zuletzt so verknitterte, langweilige, scheinbar überkommene und daher auch zu recht vernachlässigte Freund „Hardcore“ weiterentwickeln und neu erfinden kann. Großartig!

    Das peinliche Wegducken fürs Erwähnen von Tim Bendzko ist übrigens mehr als angebracht…wie kann man nur mit so vielen Worten immer wieder sagen, dass einem die Worte fehlen?! Ich fand ja schon den „ich muss noch werweißwieviele Mails beantworten, bevor ich die Welt retten gehe“-Unfug inhaltlich total daneben, aber das hier setzt dem ganzen ja die Absurditätskrone auf – haste keine Worte, hältste den Mund, so einfach isses 😉

    Sorry, da habe ich mich wohl ein bisschen hinreißen lassen 😉

    Frohes Fest!

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