Das-Reeperbahnfestival-Tagebuch-Teil I

Der Tragödie erster Teil!

„Moin Moin“ aus Hamburg, liebe Freunde. Naja, genauer gesagt „ein freundliches Hallo aus Neumünster“ – der hochgerechnet  gefährlichsten Stadt Deutschlands (Quelle: Hamburger Morgenpost ). Während ihr gerade gemütlich vor euren Laptops sitzt, auf der Couch lümmelt oder sogar schon im Bett liegt, errichten wir diverse Schützengräben und Fortanlagen um den nahenden Banditos- und Hells Angelstruppen stand halten zu können.  Meine vermutlich letzten Lebensstunden werde ich mich ganz LauschRausch widmen, um über das fantastische Reeperbahnfestival zu berichten. Beginnen wollen wir heute überraschenderweise am Anfang:

Mittwoch, 21.09.2011, Leipzig. Viel zu früh beginnt dieser Tag bereits kurz vor 7. Noch schnell alles zusammensammeln was man für eine große Fahrt und die Reeperbahn so braucht, das obligatorische Existenzialisten-Frühstück, bestehend aus Kippe und Kaffee, runterwürgen und ab zum Bahnhof. Süffisant fragt mich der freundliche Taxifahrer ob ich für meinen vollgepackten Rucksack einen Kranführerschein machen musste, ich nicke beschwingt und lasse mich kutschieren. Im Zug die erste Überraschung des Tages: schwarze Ledersitze, ausreichend viel Platz für Fußraum und Laptop + Steckdose – die Bahn macht mobil, zumindest beim Mobilar scheinen sie neuerdings nicht mehr zu sparen. Der Schaffner begrüßt uns nobel Reisende mit den Worten „Wenn Sie mir ihre Fahrkarten bitte zeigen, es würde mich sehr freuen.“ „Und ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir verraten welche Drogen bei der Deutschen Bahn seit Neuestem gereicht werden“, denke ich, sage aber glasklar „Äh ja dann…bitte.“

Hamburg wartet mit norddeutsch herbstlichem Wetter auf mich. Kurz, also knapp 6 Stunden, durch die Stadt schleichen. Ein paar Schnappschüsse später sammeln wir den Rest unserer Reeperbahnreisegruppe am Flughafen ein. Die erste Hiobsbotschaft des Tages mussten wir zu diesem Zeitpunkt schon verkraften: Für Donnerstag gibt’s keine Karten mehr. Nicht einmal Heulkrämpfe und unmoralische Angebote brachten das Herz des dicklichen Freakverkäufers dazu uns mit Eintrittsmöglichkeiten zu versorgen. Miss Li wird also ohne uns feiern müssen. Doch die Trauer währt nicht lange – St. Pauli bzw der Hamburger Berg erwartet uns.

Der Alternativplan hieß dann „Abbaden“ und bestand im Wesentlichen aus zwei Irren unserer kleinen Runde, die sich bei 14 Grad Außentemperatur in der Nähe von Kiel in die 10 Grad warme Ostsee warfen. Das Fotomaterial darf auf Grund von Nachahmungsgefahr nicht veröffentlich werden.

Musikalisches dann morgen bzw. Samstag, wenn alle Eindrücke verarbeitet wurden. Um aber unserem Bildungsauftrag ein bisschen gerecht zu werden hiermit noch der Tipp ab heute jeden Montag und Donnerstag ab 19:40 DELTA Radio (King Kong Klub) anzuhören. Der King Kong Klub präsentieren dort beste Indie Hits und das Neueste aus der Szene. Als Leckerli und Abschiedsgruß diese Perle:

Rizzle Kicks – Down WIth The Trumpets

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