A Day To Remember – Essigfabrik, Köln – 18. Februar 2011

All I want is a place to call my own,
to mend the  hearts of everyone who feels alone
whoa you know to
keep your hopes up high and your head down low.

Die Popcore-Könige von A Day To Remember auf Headliner-Tour!

Im Rahmen ebendieser Tour waren auch sechs Konzerte in Deutschland anberaumt. Neben München, Stuttgart und Berlin auch eines in der Kölner Essigfabrik. Und ich fieberte schon so lange diesem Tag entgegen, bis es letzte Woche so weit sein sollte.
Die Tickets lagen seit Wochen bereit – ein guter Entschluss wie wir feststellen mussten, denn die wenigen Termine waren doch ziemlich schnell ausverkauft.

Zunächst erstmal ein kleiner „Schock“, denn einmal mehr stellte ich fest, dass ich entweder den Schuss nicht gehört habe oder die Anderen: Mit 28 Jahren sollte man auf diesem Konzert tatsächlich schon zum alten Eisen gehören? Es war unübersehbar, der Schnitt der Besucher lag höchstens bei 20. ALLERhöchstens. Jungs mit „A Day To Remember“-Shirts, die sich vor Aufregung an der Zahnspange herumspielten, Mädchen, die ihre Fanta verschütteten und sich vor dem Toilettenspiegel den ersten, viel zu grellen Lippenstift nachzogen. Nicht zu vergessen die Mütter, die ihren Kindern die Warterei an der Garderobe ersparten und den Packesel spielten.
Soviel zum Publikum. Juchu.

Die erste der drei Vorbands, ADEPT, startet pünktlich. Aber sie und die beiden folgenden Bands – Pierce The Veil und Bayside – sind für mich nicht der Rede wert. Leider. Denn bei drei Vorbands hätte ich mir einen richtigen Kracher gewünscht. Ich war nicht die Einzige, die sichtlich enttäuscht vor der Bühne stand. Nunja, wegen der Vorbands war ich ja auch nicht gekommen.

Schliesslich startet A Day To Remember, mit ihrem übrigens sehr charismatischen Frontman Jeremy McKinnon, ihre Show mit dem Kracher-Opener „2nd Sucks“. Die Band ist gut drauf, tobt über die relativ kleine Essigfabrik-Bühne, macht zwischen den Songs Witze und Jeremy ist den Fans in der vorderen Reihe sehr nah. Es werden zunächst vorallem die Songs des neuen Albums „What Seperates Me From You“ gespielt, welche sich mit einigen der Vorgängeralben abwechseln.
Luft holen gibt’s nicht. Bei „All I Want“ gibt auch endlich das Publikum alles und mosht was das Zeug hält, was sich auch bei „I’m Made Of Wax, Larry, What Are You Made Of?“, „Have Faith In Me“ und „The Downfall Of Us All“ nicht ändern soll.
Ruhiger wird es dann als Sänger Jeremy (übrigens als Sänger und Frontman eine Wucht – nicht nur weil er die Töne trifft! 🙂 ) mit dem Gitarristen Neil Westfallbei „If It Means A Lot To You“ anstimmt. Bei der wunderschöne Akustikversion ihres „Homesick“-Albums blitzen in der gesamten Halle eine Menge Feuerzeuge auf.

Persönlich habe ich auf „A Plot To Bomb The Panhandle“ vom „For Those Who Have Heart“-Album gewartet und ihn am Ende der Show wirklich noch bekommen. Einmal noch tanzen, springen und mitsingen, den Jungs zujubeln. Am Ende weiss ich wenigstens, warum ich schwitze. 🙂 Nach etwa 70 Minuten ist Schluss. Zwar viel zu kurz für meinen Geschmack, aber für eine Hardcoreband eine durchaus normale Spielzeit.

A Day To Remember gibt auf der Bühne alles, allerdings habe ich stolze 28€ für das Ticket bezahlt.

Aber egal, für dieses Konzert würd‘ ichs immer wieder machen!

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3 Gedanken zu „A Day To Remember – Essigfabrik, Köln – 18. Februar 2011

  1. Ein sehr schöner Konzertbericht. Ich wäre zu gerne dabei gewesen. Nächstes Mal. Unbedingt. Koste es* was es wolle!

    * = Solang es unter 35 Euro bleibt. 😉

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