Plattencheck: Cold War Kids – Mine Is Yours

Die Cold War Kids sind wieder da. Das war es schon mit den guten Nachrichten. Das neue Album hat mich leider sehr enttäuscht. Es scheint, die Band hat sich nun endgültig dem Mainstream ergeben und hat dabei leider verloren, was sie ausgezeichnet hat. Energie, Gefühl, Seele.
Die Platte ist fast bis auf das unkenntlichste weichgespült – wer die Kids kennt, erkennt sie nicht mehr wieder. Nathan Willet’s Gesang wirkt verhalten. Die Band wirkt, als hätte man ihnen eine gehörige Ladung Beruhigungsmittel angedreht. Vergebens wartet man auf einen Ausbruch aus der Lethargie die sich auf 11 Tracks langsam ausbreitet. Nach einer dreiviertel-Stunde ist alles vorbei. Was bleibt ist ein komisches Gefühl. Es ist nur zu hoffen, dass die Songs Live mitreißender sind. Zumindest müssen wir nicht lange darüber spekulieren. Angekündigt sind Auftritte in Köln, Hamburg und Berlin für Anfang Februar.

Fazit: Es bricht mir das Herz, aber der Krieg ist vorbei. „Mine Is Yours“ ist leider nicht weiterzuempfehlen.

Release: 25 Januar 2011
Label: Downtown Music
Genre: Pop
Dauer: 44 min.
Tracklist:

  1. Mine Is Yours
  2. Louder Than Ever
  3. Royal Blue
  4. Finally Begin
  5. Out Of The Wilderness
  6. Skip The Charades
  7. Sensitive Kid
  8. Bulldozer
  9. Broken Open
  10. Cold Toes On The Cold Floor
  11. Flying Upside Down
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