Plattencheck: Zaz – Zaz

Frankreich und die Kritiker feiern Zaz, alias Isabelle Geoffroy, als neue Edith Piaf. Ein Vergleich der sich beim hören ihrer Musik geradezu aufdrängt. Doch ist die junge Musikerin, die im Jahr 2009 einen Pariser Talentwettbewerb gewann, kein Abklatsch. Chason-Pop nennt es die Presse, mit einem Hauch Jazz, einer Prise Swing und einer unwidertehlichen Stimme. Zaz hat ihre eigene Art des Genres gefunden, modern und eingängig.

Neun Wochen Platz 1 der französischen Charts, Erfolge in Belgien, der Schweiz und Österreich. So liest sich eine Erfolgsgeschichte. In diesem Jahr verzauberte Zaz mit ihrer rauchigen Stimme zudem die Besucher der PopKomm in Berlin. Ein Geheimtipp sieht also anders aus. Trotzdem hat es für größere Erfolge in Deutschland noch nicht gereicht. Schade. Denn Zaz hat Talent und diesen Hang zur Straßenmusik, eine Kombination, die einen auch ohne ein Faible für Tagträume binnen Sekunden in ein Pariser Café entführen.

Fazit: Das Album Zaz ist die günstige Alternative zu einem Parisbesuch. Auflegen, Milchkaffe zaubern, Baguette aufschneiden und wie Gott in Frankreich leben.

Release: 01.10.2010
Label: Playon (Sony Music)
Genre: Chanson, Jazz, Pop
Videos & Hörproben:zur Homepage

Tracklist:

  1. Les Passants
  2. Jes Veux
  3. Le Long De La Route
  4. La Fée
  5. Trop Sensible
  6. Prends Garde A Ta Langue
  7. Ni Qui Ni Non
  8. Port Coton
  9. J‘ Aime A Nouveau
  10. Eblouie Par La Nuit
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