Plattencheck: Free Energy – Stuck on Nothing

Manche Platten kommen so unscheinbar daher. Auf dem Cover ein Chuck, ein Kaugummi und die Botschaft: „Stuck On Nothing“. Und das entspricht der Wahrheit – Ab der ersten Sekunde zieht das Album einen in seinen Bann. Wenn man das Erstlingswerk der Truppe aus Philadelphia hört, könnte man glatt meinen sie wären aus dem sonnigen Kalifornien. Die Platte sprüht nur so von positiver Energie. Die Musik erinnert stark an den Rock der 70er Jahre. Auf einmal hat man Gary Glitter, T-Rex, Thin Lizzy und Co. vor Augen. Dabei kopieren die Jungs die Musik nicht einfach, sondern sie machen sie sich zu Eigen. Ab dem ersten Song „Free Energy“ wird mitgewippt. Spätestens bei der Nummer „Bang Pop“ ertappt man sich dabei den Refrain lauthals mitzusingen. Der Erfolg ist wohl zum Teil auch James Murphy zu verdanken. Der alte Elektro-Haudegen versteht es wie kein Zweiter eingängige Popmusik zu produzieren. Der perfekte Soundtrack für den nächsten Roadtrip.

Fazit: Ab ins Auto; Fenster runter; Verdeck auf. Herbst ist nicht. Free Energy haben ein Power Pop Album rausgehauen, das sich gewaschen hat. Da wird jeder Fiesta zum VW-Bus. CD einlegen und genießen.

Release: 04.03.2010
Label: DFA Records
Genre: Power Pop, Rock
Dauer: 44 min.
Hörprobe: zur Myspace Page

Tracklist:

  1. Free Energy
  2. Dream City
  3. Bang Pop
  4. All I Know
  5. Bad Stuff
  6. Dark Trance
  7. Young Hearts
  8. Light Love
  9. Hope Child
  10. Wild Winds
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