Plattencheck: Stars – The Five Ghosts

 

Man nehme als Frontfrau eine kanadische Indie-PopRock-Sängerin, die nicht nur solo erfolgreich ist, sondern mit Stars, Broken Social Scene und Metric gleich auf mehreren Hochzeiten tanzt und einen ihr ebenbürtigen männlichen Part mit einer ebenso ruhigen, verträumten und vor allem einer Stimme mit sehr hohem Wiedererkennungswert. Hinzu kommen neben vielfach auch dramatischen Texten über Trennung und Liebe, die Feststellung, dass Stars auf das alte Erfolgsrezept setzen. Mit ihrem nunmehr fünften Studioalbum knüpfen sie an den Vorgänger „In Your Bedroom After The War“ an und beweisen erneut, dass der typische Wechselgesang der Leadsänger Amy Millan und Torquil Campbell einfach unnachahmlich ist und ein fester Bestandteil der Stars-Geschichte.
Womöglich ist die Singleauskopplung „Fixed“ eines der schnellsten Stücke des Albums, es ist ratsam die Titel von „The Five Ghosts“ nicht nur einmal zu hören, sondern sich häufiger berieseln zu lassen. Erst dann klingen die Melodien so eingängig wie man es von der Band gewöhnt ist.

Fazit: Nicht gleich beim ersten Anhören der Platte hat sich mir der Titel erschlossen. Aber es wären nicht die Stars, wenn sich nicht auch dahinter etwas verbergen würde. Und ja, „The Five Ghosts“ ist absolut wörtlich gemeint, lässt aber viel Raum für eigene Interpretationen. Wunderbarer Indiepop über Geister, die an all das erinnern, was die Band auf diesem Album erzählt. Ein roter Faden sozusagen. Auch wenn nicht jeder gleich Zugang zu den Stücken bekommt, es lohnt sich allemal es zu versuchen. Meiner Meinung nach bestechen Stars schon allein durch die wunderschöne Stimme Amy Millans und durchaus anspruchsvolle Texte. So wie sie es schon seit der Bandgründung vor zehn Jahren schafften. Definitiv ein Muss für Fans der Band und für alle, die es noch werden wollen.

Release: 25. Juni 2010
Label: Soft Revolution Records
Genre: Indie, Pop
Dauer: 39 min.

1. Dead Hearts
2. Wasted Daylight
3. I Died So I Could Haunt You
4. Fixed
5. We Don’t Want Your Body
6. He Dreams He’s Awake
7. Changes
8. The Passenger
9. The Last Song Ever Written
10. How Much More
11. Winter Bones

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