Dass Leipzig, (nicht nur) aus kultureller Sicht, einiges zu bieten hat, ist mittlerweile allseits bekannt. Im reichen Kultur-Potpourri findet man das Gewandhaus, eine Oper, unzählige Konzerthäuser, Musikpavillons, hippe Eventlocations, die Liste lässt sich ausgiebig fortsetzen. Weitgehend unbekannt dagegen ist das LU99, ein sogenanntes Wächterhaus, welches in regelmäßigen Abständen zu musikalischen Kuschel-Sit-Ins einlädt. Weiterlesen
Of Monsters And Men – Luxor, Köln – 27. April 2012
“And for a while things were cold,
They were scared down in their holes.
The forest that once was green
Was colored black by those killing machines.”
(Of Monsters And Men – Dirty Paws)
Ich wusste bereits im letzten Jahr, als ich immer und immer wieder wie euphorisiert „Little Talks“ hörte (Plattencheck), dass ich DIESE Band schnellstmöglich live erleben möchte. Ohne zu wissen, dass sie einige Monate später als neueste musikalische Sensation gelten, in allen Radiostationen rauf und runter gespielt werden und sogar im „Morgenmagazin“ des ZDF auftreten sollten.
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Die fünf Besten…Arbeiterlieder (zum 1. Mai Feiertag)
Viele Jugendliche in Hamburg und Berlin glauben ja, der 1. Mai sei traditionell der Tag an dem ohne – mehr oder weniger – ersichtlichen Grund, der eigene Kietz in ein EU-Notstandsgebiet verwandelt werden darf/muss. Weiterlesen
Die fünf Besten… Tanzhits zur Huldigung des “Welttanztages”
Sicherlich wissen die meisten, dass das Tanzkomitee des Theaterinstituts der UNESCO im Jahre 1982 den Aktionstag „Internationaler Tag des Tanzens“ ins Leben gerufen hat. Also Pi mal Daumen, ganz grob, so vor ca. ziemlich exakt 30 Jahren. Junge, Junge – stolzes Alter. Um diesem Tag zu beweisen, dass die Generation Golf, die Spaßgesellschaft, kurz, die Jugend, sprich WIR auch heute noch genauso ordentlich das Tanzbein schwingen wie unsere Urahnen in den Achtzigern (teilweise sogar zu gleichem Liedgut), haben wir uns heute, ausnahmsweise und weil man kurz vor dem 1. Mai traditionell das Verlangen nach „dagegen-sein“ und „sich-auflehnen“ verspürt, eine völlig beliebige Anzahl an äußerst tanzbaren Hits aus den drei Jahrzehnten ausgesucht, um mal so richtig, so voll derbe abzuspacken. Oder um es mit den landesweiten Radiowellen zu sagen: Es folgen die Hits der 80er, 90er und das Beste von heute in, rein zufällig, zufälliger Reihenfolge. Weiterlesen
Die fünf Besten… Hits zu Ehren des “Tag des Baumes”
Seit 1952 wird in Deutschland der “Tag des Baumes” begangen. Bäume, die armen unterschätzten Weltschätze, geben uns so vieles: Papier, Baumaterial, einen Platz zum Anlehnen und im Schatten verweilen, sogar die Luft zum atmen filtern sie uns unter aller größter Anstrengung – ganz ohne Eigennutz! Wir möchten der grünen Lunge des Planeten wenigstens fünf kleine Lieder spendieren und danke sagen. Und jetzt geht raus und umarmt in alter Hippiemanier alle Bäume, die ihr finden könnt:

Puhdys – Alt Wie Ein Baum
Ane Brun – Treehouse Song
Fools Garden – Lemon Tree
Lost In The Trees – Song For The Painter
KT Tunstall – Black Horse And The Cherry Tree (Live)
Plattencheck: Lasse Matthiessen – Dead Man Waltz
Bittersüße Symphonien für Alltagsträumer:
Das putzige Dänemark, welches von jeher den Übergang Mitteleuropas zu Skandinavien bereitet, ist für so manches bekannt: die kleine Meerjungfrau, radfahrerfreundliche Urlaubsgebiete, wilde Karikaturenstreitereien, Lars von Trier und den legendären EM-Sieg 1992. Aber auch in Sachen Musik hat dieses kleine Land einiges zu bieten. Man denke zu aller erst an Aquas „Barbie Girl“ (na, Ohrwurm im Kopf?!), Volbeat, The Raveonettes, Trentemoeller, Laid Back (für die Älteren), Gitte Haennig (für die ganz Alten) oder die Tiger Tunes. Da fragt man sich doch schlagartig: wo bleiben die Singer- und Songwriter, wo doch gerade Dänemark ebenso viel Gitarre-und-Strand-Feeling zu bieten hat wie Hawaii, nur mit schlechterem Klima, was zumindest der Melancholie zuträglich sein sollte? Die Antwort auf diese Frage, man ahnt es bereits, wird kommende Woche im deutschsprachigen Raum veröffentlicht. Das Album nennt sich „Dead Man Waltz“, der Interpret Lasse Matthiessen. Weiterlesen
Endstation Sehnsucht – Mal in (fast) eigener Sache.
Ich habe Euch bereits in zwei Berichten, nämlich hier und hier, von der Endstation Sehnsucht-Konzertreihe in Wuppertal erzählt. Hier werden in einem ganz intimen kleinen Rahmen sogenannte Wohnzimmerkonzerte präsentiert. Ins Leben gerufen wurde das Spektakel im September 2010 von Bastian Küllenberg, der seither als Organisator fungiert.
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